Montag, 9. November 2015

Saisonbericht 2015


Simply Multisport – Das Motto meines Bekleidungsausstatters beschreibt meine Saison 2015 ganz gut. Mit 7 Rennen in 7 unterschiedlichen Disziplinen in der ersten Saisonhälfte habe ich eine Menge neue Erfahrungen gemacht und sehr viel Neues ausprobiert.
Das Highlight dabei war definitiv der Ironman 70.3 in St.Pölten mit dem ich mir einen Sportlertraum selbst erfüllt habe und auch mein erster Halbmarathon verlief richtig gut.
Doch auch wenn vieles gut lief gab es auch schon am Beginn der Saison die ein oder andere Schwierigkeit, speziell der Defektteufel saß mir heuer die ganze Saison über im Nacken und vermasselte m
ir immer wieder mal ein gutes Ergebnis.
Doch die Mehrfachbelastung bis Juni hinterließ seine Spuren und so hatte ich dann speziell im Juli und Anfang August Probleme meine gewohnte Leistung abzurufen und geriet in ein leichtes Übertraining. Es fehlte die Power und der letzte Wille und so sah ich mich gezwungen Pause einzulegen und die Saison auf Kosten einiger Highlights umzuplanen.
Im August konzentrierte ich mich dann auf nationale Rennen und gutes Training und ich fühlte mich von Woche zu Woche besser und auch die guten Ergebnisse und der Spaß am Wettkampf kam zurück. Leider bremste mich ein Sturz Ende August beim Granitbeisser MTB Marathon eine Woche vor dem Dolomitenmann erneut aus und durch die dadurch zugezogene Schulterverletzung musste ich erneut umdisponieren denn an Schwimmen war leider die nächsten Wochen nicht zu denken.

Nichtsdestotrotz lies ich mich abermals nicht unterkriegen und konnte die Saison mit einigen neuen und erfolgreichen Erfahrungen bei Laufbewerben positiv abschließen und in die verdiente Saisonpause gehen.
Die Ziele für die kommende Saison sind jetzt schon gesteckt. Auch wenn es Spaß gemacht hat so viele verschiedenen Bewerbe und Sportarten zu machen ist das Ziel eines Leistungssportlers klar: Rennen gewinnen.

Durch die Mehrfachbelastung und die große Spanne an Disziplinen blieb meine Leidenschaft und Stärke etwas auf der Strecke und daher möchte ich mich nächstes Jahr wieder vermehrt auf den Crosstriathlon konzentrieren und auch am Mountainbike stark zurückschlagen. Natürlich wird auch der ein oder andere nationale Bewerb am Programm stehen und auch eine Mitteldistanz werde ich 2016 wieder in Angriff nehmen aber ich denke meine Lehren aus der vergangenen Saison gezogen zu haben und freue mich auf jeden Fall schon auf die neue Saison und die neuen Herausforderungen.

Ergebnisse:
3.Platz Kamptalklassik MTB XCO
4.Platz Voralpen MTB Marathon St.Veit (3.Platz AK)
1.Platz Osterlauf Halbmarathon Mödling
DNF Triathlon Obergrafendorf Kurzdistanz (Defekt)
5.Platz AG Ironman 70.3 St.Pölten
12.Platz Wolfgangsee Challenge (Defekt)
40.Platz ÖSTM Sprint Triathlon Neufeld
29.Platz Xterra Schweden (Defekt)
9.Platz ÖSTM Crosstriathlon Berndorf
1.Platz Österreichische Crosstriathlon Meisterschaft AK

DNF Xterra Czech (Defekt)
5.Platz Triathlon Kurzdistanz Marchfeld Triathlon
4.Platz NÖ Landesmeisterschaft Triathlon Kurzdistanz

3.Platz NÖ Landesmeisterschaft Triathlon Kurzdistanz AK
9.Platz Faakersee Triathlon
DNF Top Six Granitbeisser MTB Marathon (Sturz)
29.Platz RedBull Dolomitenmann
2.Platz Perchtoldsdorfer Zentrumslauf
9.Platz Internationaler Schneeberglauf (2.Platz AK)
3.Platz Pferscherlauf (1.Platz AK)




Presseberichte:- Titelseite NÖN Ausgabe 15 – 8.4.15
inklusive Bericht im Innenteil „2.Osterlauf Halbmarathon Mödling“
- Finisher Magazin Ausgabe 04/15
Titel Bild über eine Doppelseite zum Bericht der Wolfgangsee Challenge







Montag, 18. Mai 2015

Austria Ironman 70.3 St.Pölten

Beginnen möchte ich bei dem Bericht über den Ironman 70.3 in St.Pölten zu einem Zeitpunkt vor 3 Jahren, jener Zeitpunkt als wir bei meiner Mama im Dezember am Esstisch saßen, zusammen mit meinem Bruder, seiner Freundin, meiner Freundin und meiner Schwester. Kurz davor habe ich nämlich beschlossen mich einer neuen Herausforderung zu stellen und diese Herausforderung war nach einigen Jahren auf dem MTB bei nationalen und internationalen Bewerben die durchaus erfolgreich waren der Triathlon. Und natürlich nicht irgendein Triathlon sondern Xterra und Ironman 70.3. Die ersten Reaktion reichten von "Ach, Chrisi warum willst du dir denn das neben dem Studium noch antun." über "Dann musst du aber Schwimmen lernen." bis zu "Also ich find das cool!". Trotzdem mein Entschluss stand fest und so begann ich in den Triathlon Sport hineinzuschnuppern und nach 2 Jahren herantasten in den Saisonen 2013 und 2014 war das Ziel vor meinem Trainingsstart im Oktober für die neue Saison klar: Ironman 70.3 St.Pölten und voller Fokus auf den Triathlon ! Gesagt getan und zusammen mit meiner Trainerin Petra Marchart-Robeischl begann die Planung der ersten Saisonhälfte ganz im Zeichen meines ersten Ironman 70.3 :)


Und jetzt zum Rennen: Das Rennwochenende begann für mich schon am Freitag. Direkt nach der Uni packte ich meine Sachen und setze mich ins Auto um meine Registrierung in St.Pölten abzuschließen, meine Startunterlagen abzuholen und auch noch die Rad Strecke mit dem Auto zu besichtigen. Mein erster Eindruck war einfach nur überwältigend. Noch nie zuvor war ich Teil einer so großen Sportveranstaltung und auch bei der kurzen Rad Einheit am Freitag lief mir vor Aufregung und Vorfreude immer wieder die Gänsehaut über den Körper. Dieses Gefühl hatte ich bisher erst einmal zuvor und das war bei meinem ersten Weltcup Start für das Nationalteam bei den Junioren. Ich fühlte mich also mehr als bereit und freute mich einfach total auf den Wettkampf am Sonntag.

Samstag Nachmittag ging es dann erneut Richtung St.Pölten für den Bike Check In und den Wechselzonen Check. Das Bild was sich nun bot war gigantisch, ein ganzes Fußballfeld voll mit Traithlonrädern, 2500 Starter und ihre Bikes waren bereit für den großen Showdown am Sonntag Morgen. Nach dem Check In spazierten wir dann noch zum Schwimmstart am Ratzersdorfer und Viehhofer See und ich machte noch eine kurze Schwimmeinheit anschließend gabs dann noch Nudeln im Wohnmobil von Nicis Papa, dass er uns für das Rennwochenende geborgt hatte und um 22:00 ging es dann auch schön langsam ins Bett.

Am Sonntag läutete bereits um 4:30 der Wecker und nach einem guten Frühstück und einem letzten Check des Bikes in der Wechselzone machten wir uns auf den Weg zum Schwimmstart.
Dort angekommen herrschte bereits spitzen Stimmung und der Moderator und der DJ heizten die Stimmung richtig an. Mir selbst ging es großartig, die Nervosität war da aber genau richtig und voll fokussiert :)

Pünktlich um 7:45 dann der Startschuss für meine Welle. Zu Schwimmen waren 1,9km aufgeteilt auf 2 Seen mit einem Landgang. Die erste Schwimmrunde mit 1km lief hervorragend und auch wenn ich nach 500m etwas hinter einer langsameren Schwimmgruppe festsaß konnte ich auf dem ersten Kilometer ein gutes Tempo gehen. Nach dem Landgang ging es dann zum 2.See in dem jetzt noch die restlichen 900m zu schwimmen waren. Leider lief es hier nicht ganz so reibungslos da schon recht viel Verkehr im Wasser war durch die langsameren Schwimmer der Startwelle vor mir. Ich hatte also etwas Probleme mit der Orientierung und einen schönen Zug zu schwimmen. Nichtsdestotrotz kam ich nach 30:59 aus dem Wasser mit einer für mich guten Schwimmleistung.

Der Wechsel zum Rad verlief reibungslos und so konnte ich auch schnell einen schönen Rhythmus finden. Die ersten 20km auf waren auf der Autobahn zu fahren und mit meinem Cannondale Slice RS von Nora Pure Sports, meinem Streamliner Triathlon Anzug von Skinfit und dem Uvex Race 2 Pro hatte ich das perfekte Aero Setup und konnte richtig Dampf machen. Die 90km am Rad verliefen richtig gut und am letzen Berg konnte ich dann sogar auf Platz 3 in meiner Age Group vorfahren. Ohne je ans Limit gehen zu müssen lieferte ich am Bike eine gute Performance ab mit der 4.schnellsten AgeGroup Zeit und 27.Radzeit gesamt fuhr ich nach 2:19:37 wieder in das Ironman Stadion in St.Pölten ein.

Nach einem schnellen Wechsel ging es jetzt auf den Halbmarathon. Zu diesem Zeitpunkt zusammen mit dem Deutschen Manuel Sohr auf Platz 3 in der Agegroup. Doch schon bei den ersten Schritten begannen die Beine zu krampfen. Die ersten 3km war es dann richtig schlimm und ich lief ganz vorsichtig an um mich jetzt nicht komplett aus dem Rennen zu schießen. Zusammen mit Manu spulte ich dann Kilometer um Kilometer runter immer den Blick auf meine Polar V800 mit den Kilometerzeiten. Definitiv nicht die Zeiten die ich laufen wollte aber nach den ersten Kilometern war ich froh dass ich überhaupt noch laufe. Der Halbmarathon war auf 2 Runden zu laufen und insgesamt gingen wir dabei 3 Mal durch die Ironmile, ein echter Hexenkessel bei dem mir jede Runde aufs neue die Gänsehaut lief. Anfang der 2. Runde überholte uns dann der später 3.Platzierte unsere Agegroup und nach einem kurzen Versuch dass Tempo mitzugehen musste ich leider eingestehen dass das mit diesen krampfigen Beinen nicht möglich war. Bei Km 19 probierte ich es dann erneut und konnte mich gut 20m von Manuel lösen und das Tempo auch gut durchziehen doch auch Manuel hatte noch etwas Körner im Köcher und schon bei Km 20 war es wieder vorbei mit meiner Flucht nach vorne und hatte dann Probleme sein Tempo mitzugehen. Trotzdem versuchte ich nochmal alles und überquerte dann mit einer Halbmarathon Zeit von 1:25:39 nach 4:22:19 überglücklich die Ziellinie auf der Ironmile in St.Pölten.

I did it ! Und es war ein großartiges Erlebnis auch wenn ich am Halbmarathon gelitten und gekämpft habe und mein Ziel unter 4:20h zu bleiben damit knapp verfehlt habe bin ich trotzdem zufrieden und happy und das vor allem auch deswegen weil so viele Freunde entlang der Strecke waren die teilweise extra für mich nach St.Pölten gekommen sind um auch noch das letzte aus mir herauszuholen und den Tag zu etwas ganz besonderem gemacht haben :D
Danke euch allen ! Ihr wart die Besten !

Hier nochmal die Zeiten und Daten im Überblick:

Gesamtzeit: 4:22:19
Schwimmen: 30:59
Rad: 2:19:37
Lauf: 1:25:39

Platzierung Gesamt 47. (11.Österreicher)
Platzierung AgeGroup 5. (bester Österreicher)

Mehr Fotos gibt es hoffentlich in Kürze und nächste Woche geht es auch schon weiter mit der Wolfgangsee Challenge, einem der härtesten Crosstriathlon der Saison.








Sonntag, 26. April 2015

Centurion Mountainbike Challenge St.Veit

Kurz und knackig, genauso wie das heutige Rennen in St.Veit an der Gölsen zum Auftakt der Centurion MTB Challenge wird auch der Bericht ausfallen.
Nach einer umfangreichen und vor allem intensiven Trainingswoche wurde es heute der 4.Gesamtplatz beim MTB Marathon in St.Veit. Der 4.Platz hat natürlich immer einen bitteren Beigeschmack aber ich bin trotzdem zufrieden mit der heutigen Leistung bei einem gut besetzten Rennen in St.Veit und kann es jetzt schon kaum erwarten bis es nächste Woche am 2.Mai in Obergrafendorf endlich richtig los geht mit dem Start in die Triathlon Saison.
Foto Sportograf BestOf Facebook

Montag, 6. April 2015

2.Mödlinger Osterlauf Halbmarathon

Der Osterlauf im Bezirk Mödling sollte für mich mein erster Halbmarathon Test für den bevorstehenden 70.3 in St.Pölten werden und das Highlight meines 3 wöchigen intensiven Ostertrainingsblock. Zusammen mit meiner Trainerin Pez Marchart-Robeischl wurde dann also auch die Renntaktik angelegt. Es war für uns hauptsächlich wichtig ein schönes konstantes Halbmarathon Tempo zu laufen um erste Erfahrungswerte auf dieser Distanz zu sammeln.



Die harten Trainingswochen der letzten Zeit hatten natürlich ihre Spuren hinterlassen aber trotzdem war heute Morgen eines klar: "Kontrolliert anfangen und am Ende draufhauen was geht!"
Gesagt getan, ich kontrollierte mein Tempo und lief mein Rennen egal was meine Konkurrenten machten trotzdem war ich recht überrascht dass es so gut läuft. Bis KM 8 war ich auf Platz 4 unterwegs und fühlte mich großartig. Ich wusste aber auch dass das Rennen erst jetzt so richtig los geht denn zusätzlich zu den 21,1km waren auch noch 250hm zu laufen und die begannen nach den flachen KM in Brunn am Anstieg in Mödling zur St.Othmar Kirche. Ab diesem Zeitpunkt ging es eigentlich bis KM 16 stetig bergauf und schon am ersten Anstieg konnte ich meine Grosstriathlon Qualitäten ausspielen und auf die Spitzengruppe zu laufen, doch dem nicht genug konnte zu diesem Zeitpunkt keiner mein Tempo mitgehen und ich nahm einfach meine Beine in die Hand und lief. KM 10,11,12,13 verliefen dann wie im Flug und gepusht von den Zuschauern (Danke auch nochmal auf diesem Weg ;)) konnte ich mir mittlerweile bis nach Perchtoldsdorf rauf schon ein schönes Loch herauslaufen. Dann aber eine kurze Schrecksekunde, ein Streckenposten vergas mich umzuleiten und ich lief zunächst in die falsche Richtung weiter doch Gottseidank habe ich schnell geschalten und den Fehler bemerkt, schnell umgedreht aber der Vorsprung war bis auf 100m futsch. Das Spiel beginnt jetzt also von neu und das auch noch auf dem wahrscheinlich anspruchsvollsten KM der Strecke die zusätzlich durch den Wind weiter verschärft wurden. Trotzdem kam auch in diesem Moment bei mir nie der Gedanke auf "Was wenn das jetzt die entscheidenden Sekunden waren? Was wenn meine Verfolger jetzt doch noch mehr Reserven haben und mich abfangen ?" Ich war fest entschlossen und überzeugt das Ding heute nachhause zu laufen. Bei KM 18 waren es dann wieder 45s allerdings kamen jetzt auch erstmals leichte körperliche Erschöpfungen hinzu und die letzten KM durch Perchtoldsdorf und Brunn hatten es nochmal ordentlich in sich. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt eigentlich kein taktieren mehr, ich lief was ich konnte und wie schon vorher geschrieben "drauflaufen was geht".
Und es ging noch gut nach 1:23:41s überquerte ich in Brunn als Sieger die Ziellinie bei meinem ersten Halbmarathon und dort wurde ich dann auch schon gleich von meinen Freunden und Verwandten empfangen. Sogar mit Schokoosterhase auf den ich gestern noch verzichten musste ;)

Es war ein richtig schönes Rennen für mich mit so vielen Freunden und Verwandten an der Strecke und da bereitet so ein Sieg zu Hause natürlich doppelt Freude :)
Auch wenn es definitiv keine schnelle Halbmarathon Strecke ist und man da klarerweise keine neuen persönlichen Rekorde aufstellen wird ist es trotzdem toll durch unseren schönen Bezirk Mödling mit dem neuen Ortszentrum BRUNO in Brunn, der Fußgängerzone und der St.Othmar Kirche in Mödling, dem Schloss Hunyadi in Maria Enzersdorf und auch der Burg und die Weingärten in Perchtoldsdorf zu laufen.

Samstag, 28. März 2015

Saisonauftakt XCO Langenlois 2015

Endlich war es wieder soweit und die Saison 2015 wurde auch von mir eröffnet. Wie schon so oft fuhr ich mein erstes Rennen der Saison beim MTB Klassiker in Langenlois.
Heuer allerdings das erste Mal unter anderen Vorzeichen als die letzten Jahre da ich durch meine Trainingsumstellung deutlich weniger Intensität am Bike trainiert habe und noch dazu dieses Rennen als Vorbereitungswettkampf und direkt aus dem Training fuhr ohne spezifische Wettkampfvorbereitung.
Ich stand also mit etwas gemischten Gefühlen am Start einerseits hatte ich überhaupt keinen Druck da das Rennen als reine Vorbereitung geplant war andrerseits war ich natürlich wie jedes Jahr gespannt wie ich das Wintertraining umgesetzt habe und wie es denn laufen wird. Eines schon vorweg: Es lief hervorragend :D

Der Start verlief überraschend ruhig und ich kam dann auch gleich ganz gut weg und konnte als Führender aus der Startrunde in die erste echte Runde starten. Danach hatte ich allerdings etwas Probleme in Fahrt zu kommen und musste erstmals einige Mitstreiter ziehen lassen da ich ein konstantes Tempo über das Rennen fahren wollte. Doch genau dieses konstante Tempo verhalf mir dann in Runde 2 zur erneuten Führung und ab da lief es dann richtig gut. Ich konnte auch die letzten 2 Runden ein gutes Tempo gehen und beendete das Rennen auf Platz 3. Für mich ein super Ergebnis und auch wenn heute speziell am Beginn noch etwas die Spitzigkeit fehlte bin ich zuversichtlich. Es war ein super Rennen und echt schön wieder am XC-Kurs meine Runden zu drehen :)

Freitag, 27. März 2015

Vorbereitung und Saisonplanung

Einige Zeit ist vergangen seit meinem letzten Blog Eintrag und dementsprechend viel ist auch bei mir passiert. Vorklinik, Umzug, Schwimmtraining um nur ein paar Schlagworte zu nennen aber genaueres dann später in diesem Blog der einen Tag vor meinem Saisoneinstieg einen Einblick in mein Wintertraining und die Zeit ohne Rennen geben soll.

Erstmal der Reihe nach, beginnen wir im Oktober. Auf der Uni war es endlich so weit und ich habe den Großteil meiner theoretischen Ausbildung auf der Universität Wien abgeschlossen. Seit dem Wintersemester 2014/15 bin ich jetzt nämlich an der Vorklinik der Universitätszahnklinik Wien und erstmals lernen wir die theoretischen Sachen auch anzuwenden. Von Füllungen, Kronengeschliffen, Mundhygiene bis Vollprothesen lernen wir nun alles an Phantomköpfen an der Uniklinik. Natürlich ist dies auch mit einem deutlich dichteren Stundenplan verbunden trotzdem fand ich genügend Zeit mich für die kommende Saison vorzubereiten und hatte eine meiner besten und reibungslosesten sportlichen Vorbereitungen bisher.

Damit bin ich jetzt auch schon beim nächsten Thema.  Mein Training über die Wintermonate war richtig abwechslungsreich und gerade im Dezember mit einigen Skitouren und im Februar mit etlichen Langlaufkilometern im Wienerwald konnte ich damit neue und gute Reize für meinen Formaufbau setzen.
Die wichtigste Neuerung in meinem Training war allerdings wahrscheinlich die Verlegung meines Schwimmtrainings in das Bundessportzentrum Südstadt in dem ich nichtmal 10min von mir zuhause entfernt optimale Trainingsbedingungen vorfinde um meine Schwimmleistung zu verbessern. Durch die Nähe des Bundessportzentrums konnte ich meine Trainingszeit im Wasser im Vergleich zum letzten Jahr verdreifachen. Zusätzlich habe ich mit Alex Krenn einen neuen Schwimmtrainer der mit mir an meiner Technik arbeiteten und auch durch Videoanalysen mich stets mit neuen Infos und Optimierungen unterstützt.
Alles in allem hatte ich einen wirklich guten Formaufbau und freue mich jetzt schon auf die ersten Rennen um diese Form auch zu testen ;)

Neben dem Training und der Uni habe ich dann in den letzten 2 Wochen auch noch Zeit gefunden mit meiner Freundin Nicola in eine neue Wohnung in Mödling zu ziehen und wir fühlen uns pudelwohl in unseren neuen 4 Wänden :D



Zum Abschluss noch ein kurzer Überblick über meine Pläne und Ziele für die Saison 2015.
Natürlich liegt mein Hauptaugenmerk mehr denn je auf der Xterra World Series sowie diversen nationalen und internationalen Crosstriathlons wie der ITU Grosstriathlon WM in Sardinien Ende September und der österreichischen Crosstriathlon Meisterschaft Anfang August.
Aber zusätzlich dazu wird mein erstes Saisonhighlight der Ironman 70.3 in St.Pölten sein bei dem ich meine erste Mitteldistanz in Angriff nehmen werde.

Big Races 2015:
- Ironman 70.3 St.Pölten
- Xterra Schweden
- Xterra Italy
- Xterra Czech
- Xterra Germany
- RedBull Dolomitenmann
- ITU Crosstriathlon World-Championships Sardegna

Zusätzlich zu den "Big Races" werde ich natürlich auch bei zahlreichen nationalen Triathlons, Läufen und Bike Rennen am Start stehen sowie morgen beim MTB Klassiker der Kamptal

Klassik in Langenlois !



Dienstag, 7. Oktober 2014

Zeit DANKE zu sagen

Zeit Danke zu sagen ! Bevor es nach 3 wöchiger Offseason schon morgen wieder in die Vorbereitung für die Saison 2015 geht möchte ich mich bei meinen Sponsoren und Supporten für die Zusammenarbeit in der vergangenen Saison bedanken ! Die Saison 2014 war die wahrscheinlich erfolgreichste Saison meiner sportlichen Karriere und ich bin überglücklich den Schritt in die neue Sportart gewagt zu haben und noch glücklicher dass mir auch meine Sponsoren bei diesem Schritt treu geblieben sind.
Bilanz der Saison 2014:
- Österreichischer U23 Crosstriathlon Meister
- Österreichischer Team Staatsmeister Crosstriathlon
- Platz 7 U23 Crosstriathlon Weltmeisterschaft
- NÖ U23 Landesmeister Triathlon Olympisch
14 Triathlon/MTB-Bewerbe 2014
8 mal am Podium
Für die Saison 2015 ist schon jetzt einiges geplant ob alles umgesetzt werden kann was ich mir vorstelle wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ich halte euch aber am Laufenden 
Jetzt erstmal DANKE an alle meine Sponsoren !
Besonders hervorheben möchte ich erneut meinen treuen Supporten Nora Pure Sports und meinen bisher einzigen finanziellen Sponsor Korken Schiesser !