Montag, 6. April 2015

2.Mödlinger Osterlauf Halbmarathon

Der Osterlauf im Bezirk Mödling sollte für mich mein erster Halbmarathon Test für den bevorstehenden 70.3 in St.Pölten werden und das Highlight meines 3 wöchigen intensiven Ostertrainingsblock. Zusammen mit meiner Trainerin Pez Marchart-Robeischl wurde dann also auch die Renntaktik angelegt. Es war für uns hauptsächlich wichtig ein schönes konstantes Halbmarathon Tempo zu laufen um erste Erfahrungswerte auf dieser Distanz zu sammeln.



Die harten Trainingswochen der letzten Zeit hatten natürlich ihre Spuren hinterlassen aber trotzdem war heute Morgen eines klar: "Kontrolliert anfangen und am Ende draufhauen was geht!"
Gesagt getan, ich kontrollierte mein Tempo und lief mein Rennen egal was meine Konkurrenten machten trotzdem war ich recht überrascht dass es so gut läuft. Bis KM 8 war ich auf Platz 4 unterwegs und fühlte mich großartig. Ich wusste aber auch dass das Rennen erst jetzt so richtig los geht denn zusätzlich zu den 21,1km waren auch noch 250hm zu laufen und die begannen nach den flachen KM in Brunn am Anstieg in Mödling zur St.Othmar Kirche. Ab diesem Zeitpunkt ging es eigentlich bis KM 16 stetig bergauf und schon am ersten Anstieg konnte ich meine Grosstriathlon Qualitäten ausspielen und auf die Spitzengruppe zu laufen, doch dem nicht genug konnte zu diesem Zeitpunkt keiner mein Tempo mitgehen und ich nahm einfach meine Beine in die Hand und lief. KM 10,11,12,13 verliefen dann wie im Flug und gepusht von den Zuschauern (Danke auch nochmal auf diesem Weg ;)) konnte ich mir mittlerweile bis nach Perchtoldsdorf rauf schon ein schönes Loch herauslaufen. Dann aber eine kurze Schrecksekunde, ein Streckenposten vergas mich umzuleiten und ich lief zunächst in die falsche Richtung weiter doch Gottseidank habe ich schnell geschalten und den Fehler bemerkt, schnell umgedreht aber der Vorsprung war bis auf 100m futsch. Das Spiel beginnt jetzt also von neu und das auch noch auf dem wahrscheinlich anspruchsvollsten KM der Strecke die zusätzlich durch den Wind weiter verschärft wurden. Trotzdem kam auch in diesem Moment bei mir nie der Gedanke auf "Was wenn das jetzt die entscheidenden Sekunden waren? Was wenn meine Verfolger jetzt doch noch mehr Reserven haben und mich abfangen ?" Ich war fest entschlossen und überzeugt das Ding heute nachhause zu laufen. Bei KM 18 waren es dann wieder 45s allerdings kamen jetzt auch erstmals leichte körperliche Erschöpfungen hinzu und die letzten KM durch Perchtoldsdorf und Brunn hatten es nochmal ordentlich in sich. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt eigentlich kein taktieren mehr, ich lief was ich konnte und wie schon vorher geschrieben "drauflaufen was geht".
Und es ging noch gut nach 1:23:41s überquerte ich in Brunn als Sieger die Ziellinie bei meinem ersten Halbmarathon und dort wurde ich dann auch schon gleich von meinen Freunden und Verwandten empfangen. Sogar mit Schokoosterhase auf den ich gestern noch verzichten musste ;)

Es war ein richtig schönes Rennen für mich mit so vielen Freunden und Verwandten an der Strecke und da bereitet so ein Sieg zu Hause natürlich doppelt Freude :)
Auch wenn es definitiv keine schnelle Halbmarathon Strecke ist und man da klarerweise keine neuen persönlichen Rekorde aufstellen wird ist es trotzdem toll durch unseren schönen Bezirk Mödling mit dem neuen Ortszentrum BRUNO in Brunn, der Fußgängerzone und der St.Othmar Kirche in Mödling, dem Schloss Hunyadi in Maria Enzersdorf und auch der Burg und die Weingärten in Perchtoldsdorf zu laufen.

Samstag, 28. März 2015

Saisonauftakt XCO Langenlois 2015

Endlich war es wieder soweit und die Saison 2015 wurde auch von mir eröffnet. Wie schon so oft fuhr ich mein erstes Rennen der Saison beim MTB Klassiker in Langenlois.
Heuer allerdings das erste Mal unter anderen Vorzeichen als die letzten Jahre da ich durch meine Trainingsumstellung deutlich weniger Intensität am Bike trainiert habe und noch dazu dieses Rennen als Vorbereitungswettkampf und direkt aus dem Training fuhr ohne spezifische Wettkampfvorbereitung.
Ich stand also mit etwas gemischten Gefühlen am Start einerseits hatte ich überhaupt keinen Druck da das Rennen als reine Vorbereitung geplant war andrerseits war ich natürlich wie jedes Jahr gespannt wie ich das Wintertraining umgesetzt habe und wie es denn laufen wird. Eines schon vorweg: Es lief hervorragend :D

Der Start verlief überraschend ruhig und ich kam dann auch gleich ganz gut weg und konnte als Führender aus der Startrunde in die erste echte Runde starten. Danach hatte ich allerdings etwas Probleme in Fahrt zu kommen und musste erstmals einige Mitstreiter ziehen lassen da ich ein konstantes Tempo über das Rennen fahren wollte. Doch genau dieses konstante Tempo verhalf mir dann in Runde 2 zur erneuten Führung und ab da lief es dann richtig gut. Ich konnte auch die letzten 2 Runden ein gutes Tempo gehen und beendete das Rennen auf Platz 3. Für mich ein super Ergebnis und auch wenn heute speziell am Beginn noch etwas die Spitzigkeit fehlte bin ich zuversichtlich. Es war ein super Rennen und echt schön wieder am XC-Kurs meine Runden zu drehen :)

Freitag, 27. März 2015

Vorbereitung und Saisonplanung

Einige Zeit ist vergangen seit meinem letzten Blog Eintrag und dementsprechend viel ist auch bei mir passiert. Vorklinik, Umzug, Schwimmtraining um nur ein paar Schlagworte zu nennen aber genaueres dann später in diesem Blog der einen Tag vor meinem Saisoneinstieg einen Einblick in mein Wintertraining und die Zeit ohne Rennen geben soll.

Erstmal der Reihe nach, beginnen wir im Oktober. Auf der Uni war es endlich so weit und ich habe den Großteil meiner theoretischen Ausbildung auf der Universität Wien abgeschlossen. Seit dem Wintersemester 2014/15 bin ich jetzt nämlich an der Vorklinik der Universitätszahnklinik Wien und erstmals lernen wir die theoretischen Sachen auch anzuwenden. Von Füllungen, Kronengeschliffen, Mundhygiene bis Vollprothesen lernen wir nun alles an Phantomköpfen an der Uniklinik. Natürlich ist dies auch mit einem deutlich dichteren Stundenplan verbunden trotzdem fand ich genügend Zeit mich für die kommende Saison vorzubereiten und hatte eine meiner besten und reibungslosesten sportlichen Vorbereitungen bisher.

Damit bin ich jetzt auch schon beim nächsten Thema.  Mein Training über die Wintermonate war richtig abwechslungsreich und gerade im Dezember mit einigen Skitouren und im Februar mit etlichen Langlaufkilometern im Wienerwald konnte ich damit neue und gute Reize für meinen Formaufbau setzen.
Die wichtigste Neuerung in meinem Training war allerdings wahrscheinlich die Verlegung meines Schwimmtrainings in das Bundessportzentrum Südstadt in dem ich nichtmal 10min von mir zuhause entfernt optimale Trainingsbedingungen vorfinde um meine Schwimmleistung zu verbessern. Durch die Nähe des Bundessportzentrums konnte ich meine Trainingszeit im Wasser im Vergleich zum letzten Jahr verdreifachen. Zusätzlich habe ich mit Alex Krenn einen neuen Schwimmtrainer der mit mir an meiner Technik arbeiteten und auch durch Videoanalysen mich stets mit neuen Infos und Optimierungen unterstützt.
Alles in allem hatte ich einen wirklich guten Formaufbau und freue mich jetzt schon auf die ersten Rennen um diese Form auch zu testen ;)

Neben dem Training und der Uni habe ich dann in den letzten 2 Wochen auch noch Zeit gefunden mit meiner Freundin Nicola in eine neue Wohnung in Mödling zu ziehen und wir fühlen uns pudelwohl in unseren neuen 4 Wänden :D



Zum Abschluss noch ein kurzer Überblick über meine Pläne und Ziele für die Saison 2015.
Natürlich liegt mein Hauptaugenmerk mehr denn je auf der Xterra World Series sowie diversen nationalen und internationalen Crosstriathlons wie der ITU Grosstriathlon WM in Sardinien Ende September und der österreichischen Crosstriathlon Meisterschaft Anfang August.
Aber zusätzlich dazu wird mein erstes Saisonhighlight der Ironman 70.3 in St.Pölten sein bei dem ich meine erste Mitteldistanz in Angriff nehmen werde.

Big Races 2015:
- Ironman 70.3 St.Pölten
- Xterra Schweden
- Xterra Italy
- Xterra Czech
- Xterra Germany
- RedBull Dolomitenmann
- ITU Crosstriathlon World-Championships Sardegna

Zusätzlich zu den "Big Races" werde ich natürlich auch bei zahlreichen nationalen Triathlons, Läufen und Bike Rennen am Start stehen sowie morgen beim MTB Klassiker der Kamptal

Klassik in Langenlois !



Dienstag, 7. Oktober 2014

Zeit DANKE zu sagen

Zeit Danke zu sagen ! Bevor es nach 3 wöchiger Offseason schon morgen wieder in die Vorbereitung für die Saison 2015 geht möchte ich mich bei meinen Sponsoren und Supporten für die Zusammenarbeit in der vergangenen Saison bedanken ! Die Saison 2014 war die wahrscheinlich erfolgreichste Saison meiner sportlichen Karriere und ich bin überglücklich den Schritt in die neue Sportart gewagt zu haben und noch glücklicher dass mir auch meine Sponsoren bei diesem Schritt treu geblieben sind.
Bilanz der Saison 2014:
- Österreichischer U23 Crosstriathlon Meister
- Österreichischer Team Staatsmeister Crosstriathlon
- Platz 7 U23 Crosstriathlon Weltmeisterschaft
- NÖ U23 Landesmeister Triathlon Olympisch
14 Triathlon/MTB-Bewerbe 2014
8 mal am Podium
Für die Saison 2015 ist schon jetzt einiges geplant ob alles umgesetzt werden kann was ich mir vorstelle wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ich halte euch aber am Laufenden 
Jetzt erstmal DANKE an alle meine Sponsoren !
Besonders hervorheben möchte ich erneut meinen treuen Supporten Nora Pure Sports und meinen bisher einzigen finanziellen Sponsor Korken Schiesser !


Sonntag, 7. September 2014

RedBull Dolomitenmann Lienz

Die letzte Station meiner super Saison 2014 war wie auch schon im Vorjahr der RedBull Dolomitenmann in Lienz mit dem Team Glock Perfection.
Der Dolomitenmann ist ein weltweit einzigartiges Event nur für die "Härtesten unter der Sonne" in den Lienzer Dolomiten mit einem Bergläufer, einem Paragleiter, einem Mountainbiker und einem Kajak Fahrer.

Schon am Donnerstag Nachmittag reiste ich zusammen mit meiner Freundin Nicola nach Lienz wo wir schon am Abend das erste Team Zusammentreffen im Hotel hatten. Am Freitag stand dann noch eine Aktivierungseinheit auf dem MTB am Programm bevor es am Abend zum Team Briefing und anschließend zur Pasta Party zusammen mit dem Team am Hauptplatz in Lienz.

Am Samstag war es dann wieder soweit und zusammen mit meinen Teamkollegen startete ich in meinen 5. Dolomitenmann. Den Start machte wie jedes Jahr der Bergläufer der auf einer richtig harten Laufstrecke 2000hm zu überwinden hatte. Unser Läufer Christian Robin konnte als hervorragender 27. am Kuhbodenthörl auf 2441hm an unseren Spitzen-Paragleiter Axel Gudelius übergeben. Axel konnte nach einer hervorragenden Flug und Laufleistung einige Plätze gutmachen und landete souverän im Hexenkessel am Sportplatz in Leisach wo er erstmals an mich das Rennen übergab. Ich versuchte von Beginn an alles zu geben und schon am Beginn einige Plätze gut zumachen da ich wusste dass direkt hinter mir sehr starke Mountainbike wechseln werden. Auf den 1600hm bis aufs Hochkreuz inklusive Tragepassage fand ich schnell einen guten Rhythmus und konnte dann auf den letzten 200hm sogar nochmal zulegen. Leider wollte ich dann im Downhill etwas zu viel und machte einen kleinen Fahrfehler der mir später 1-2 Plätze kostete. Danach gab ich aber dafür umso mehr Gas und konnte im Downhill noch Plätze gutmachen. Die neue Strecke war aber wirklich großartig und auch die Neuerung dass der Mountainbiker als 3. ins Rennen war richtig cool für die Zuschauer und auch für uns Athleten. Zurück in Laisach übergab ich dann an unseren Kajak Fahrer und Team Kapitän Martin Schusser der über einen 7m Sprung in die Drau ins Rennen Wildwasserkajak Rennen startete. In einem harten Dreikampf konnte er sich immer weiter nach vorarbeiten und sicherte uns mit einem phänomenalen Sprint zu Fuß mit dem Boot auf den Hauptplatz in Lienz den 12. Profi Rang (18.Platz Gesamt) beim legendären Dolomitenmann.
Es war ein Weltklasse Wochenende zusammen mit dem ganzen Team Glock und unserem treuem Fanclub und unsere Topplatzierung wurde dann natürlich auch noch ordentlich gefeiert.
Der Dolomitenmann mit diesem Traumteam war ein würdiger Abschluss einer super Saison 2014. Danke an das gesamte Team und Glock Perfektion für
das tolle Wochenende







Dienstag, 19. August 2014

ITU Crosstriathlon Weltmeisterschaft Zittau/GER, Platz 7

Am 16.8. war es endlich soweit mein Saisonhighlight die Crosstriathlon Weltmeisterschaft in Zittau/GER startete. Ich habe die ganze Saison auf dieses Rennen ausgelegt und fühlte mich richtig gut und auch die letzten Trainingseinheiten zu Wasser und Land liefen perfekt. Sowohl beim Laufen als auch beim Schwimmen konnte ich meine Trainingszeiten nochmal deutlich verbessern und es war alles angerichtet für ein perfektes Weltmeisterschaftsrennen.
Zusammen mit meiner Freundin Nicola reiste ich schon am Mittwoch nach Zittau um am Nachmittag nochmal zusammen mit Michi Weiss die Mountainbike Strecke zu besichtigen. Die Strecke war genial, wie auf den Leib geschneidert für mich und ich war richtig heiß auf das Rennen.
Die letzten Tage vor dem Rennen waren dann noch etwas ruhiger mit einer lockeren Schwimmeinheit am Donnerstag und einer kleinen Aktivierungsrunde auf der Laufstrecke am Freitag.
Am Samstag meinte es allerdings der Wettergott nicht allzu gut mit uns da es schon die ganze Nacht durchgeschüttet hatte und die Bike und Laufstrecke dementsprechend schlammig und rutschig war und auch das Schwimmen dass ja bei Weltmeisterschaften meist ohne Neopren, wurde durch die kühlen Temperaturen zur Herausforderung.

Kurz vor dem Start nahmen die besten Crosstriathleten der Welt Aufstellung um pünktlich um 14:35 im beeindruckenden Stadion am Olbersdorfer See dass mittlerweile prall gefüllt mit Zuschauern war die den See zum brodeln brachten in das WM Rennen zu starten.
Der Start verlief noch ganz gut doch durch einen langsameren Athleten vor mir verpasste ich ein schnellere Schwimmgruppe und musste dann bis zum ersten Landgang alleine schwimmen. Zusätzlich dazu machten mir leider die kühlen Wasser-Temperaturen zu schaffen und ich konnte speziell in der zweiten Schwimmrunde nicht noch zulegen sowie ich es eigentlich vorhatte.
Auch wenn das Schwimmen nicht nach Plan lief war ich immer noch zuversichtlich die verlorene Zeit am Bike bzw beim Laufen wieder gut zu machen.



Doch schon am Beginn des Radsplits merkte ich schon das es heute nicht ganz rund lief. Durch das kalte Wasser waren meine Muskeln total ausgekühlt und fingen bereits auf der ersten Rampe zu krampfen an. Ich brauchte erstmal etwa 30min bis ich wieder richtig warm war. Dann konnte ich allerdings endlich wieder Tempo aufnehmen und Platz um Platz gut machen und vokalem in den technisch schweren Downhills konnte ich eine richtig gute Linie fahren und einen guten Rhythmus finden. Bei Kilometer 29 sah ich dann auch meinen Teamkollegen Dominik Wychera vor mir und gemeinsam machten wir Position um Position gut bis wir auf Platz 6 und 7 in die Wechselzone am Olbersdorfer See zurückkamen.




Durch die starke 2.Hälfte meines Bike Splits hatte ich neue Motivation geschöpft und war zuversichtlich einen richtig starken Lauf zu machen um eventuell noch weitere Positionen gutzumachen. Zusammen mit Dominik ging ich auf die Laufstrecke und am Anfang lief auch noch alles gut doch schon am ersten Anstieg das selbe Spiel wie in den anderen Disziplinen, Krämpfe. Dominik musste ich nun ziehen lassen da er heute einfach ein zu starkes Rennen lief und ich erstmal mit mir selbst klar kommen musste. Erstmals in dem Rennen kam der Frust dass das heute einfach nicht mein Rennen ist und ich jetzt einfach noch so gut wie möglich ins Ziel laufen muss. Die nächsten 7km waren dann einfach nur noch ein absichern meines 7.Platz um wenigstens meinen Top 10 Platz zu behalten.
Im Ziel war ich dann zwar einerseits beeindruckt von der Stimmung an der Strecke und vokalem im Zielstadion allerdings überwog zu diesem Zeitpunkt noch vokalem der Frust dass es nach den letzten super Rennen heute einfach von Beginn an überhaupt nicht geklappt hat.














3 Tage danach ärgere ich mich natürlich immer noch über die verpasste Chance an diesem Tag anderseits bin ich richtig happy schon in meinem ersten richtigen Triathlon Jahr in der Weltspitze der U23 Elite angekommen zu sein und dankbar für die vielen Eindrücke und Erfahrungen bei meiner ersten Crosstriathlon Weltmeisterschaft.
An dieser Stelle möchte ich mich vorallem bei meinen treuen Sponsoren Nora Pure Sports und Korken Schiesser bedanken und auch ein Riesen Dankeschön an den Österreichischen Triathlonverband die mir das alles ermöglichen. DANKE


Jetzt heißt es noch möglichst gut die Form, die ja voll da ist, zu halten und bei meinen letzten Einsätzen nochmal richtig gut aufzuzeigen. Diese Woche gibt es noch das Abschlussrennen der Centurion Mountainbike Challenge bei der ich immer noch um den Gesamtsieg mitfighten kann.
Am 6.9. stehe ich dann wieder beim "härtesten Teambewerb der Welt" mit dem Glock Perfection Team beim RedBull Dolomitenmann am Start und Ende September habe ich jetzt erstmal das Crosstriathlon Europacup Finale in Slovenien am Plan.


Dienstag, 5. August 2014

Crosstriathlonstaatsmeisterschaft Berndorf, Doppelgold und WM-Qualifikation

Nur eine Woche nach meinem ersten Xterra in Italien stand erneut ein wichtiges Rennen dieser Saison am Programm. Die Crosstriathlon Staatsmeisterschaft welche gleichzeitig das Qualifikationsrennen für die Crosstriathlon Weltmeisterschaft in Deutschland war.
Ich war zwar motiviert bis in die Zehenspitzen, bereit alles zu geben und den Traum von der WM Teilnahme und ÖM-Gold endlich zu verwirklichen aber bis dahin wartete eine Menge Arbeit auf mich. Die Strecke in Berndorf mit einem kurzen Bike Teil der noch dazu sehr flach und schnell war kamen meinen Fähigkeiten nicht wirklich zu Gute und zusätzlich waren auch die Beine noch nicht wieder 100% fit von der Belastung beim Xterra Italy.

Pünktlich um 13:00 fiel dann der Startschuss, 1000m in einem Dreieckskurs und erstmals heuer ohne Neo zu schwimmen. Ich hatte zwar Probleme am Start fand aber dann einen guten Rhythmus und konnte in der 2. Runde sogar noch etwas an Tempo zulegen.
Mit 3 Minuten Rückstand auf die Spitze wechselte ich dann auf das Rad auf etwa Position 15. Die Beine waren wie erwartet nicht besonders spritzig und ich hatte speziell am Beginn Schwierigkeiten einen guten Rhythmus zu finden am Ende der 1. von 4 Runden konnte ich dann aber endlich Platz um Platz gut machen. Nach einem passablen Bikesplit war ich auf Platz 6 vorgefahren und wechselte als Führender U23 Athlet auf die Laufstrecke.
Ich sammelte nochmals die letzten Reserven und konnte auch auf der Laufstrecke noch 2 Plätze gutmachen. Leider musste ich mich 2km vor dem Ziel dann noch Mister Duathlon Karl Prungrabner geschlagen geben und finishte nach 1:50h als Österreichischer U23 Meister und auf Platz 5 in der Staatsmeisterschaftswertung.

Zusammen mit meinem Teamkollegen Markus Benesch (Platz 2) und Michael Szymoniuk (Platz1) sicherten wir uns mit den Plätzen 1,2 und 5 auch souverän den Team Staatsmeistertitel !

Mit dem Sieg in der U23 löste ich auch das Ticket für die Crosstriathlon WM in Zittau/GER und wurde damit als einziger U23 Athlet und zusammen mit meinem Teamkollegen und erneutem Staatsmeister Micky Szymoniuk als einer von zwei offiziell nominierten Athleten vom Österreichischen Triathlon Verband für die WM gemeldet.
Allerdings werden bei der WM auch meine starken Teamkollegen Markus Benesch der sich erneut den Vizestaatsmeistertitel sicherte und Dominik Wychera (Platz 2 in der U23 ÖM) am Start stehen.

Mit dem Österreichischen Meistertitel und der Qualifikation für die WM habe ich den ersten Teil meines Saisonziels geschafft. Jetzt freue ich mich auf mich auf meinen ersten Weltmeisterschaftseinsatz und ein großes Dankeschön gilt auch meiner Trainerin Pez Marchart-Robeischl von sportcoaching.cc die mich wieder zum perfekten Zeitpunkt in Höchstform gebracht hat und mich für jedes Rennen perfekt vorbereitet und schon Wochen davor die Höhenprofile und GPS Daten studiert um mich schon im Training auf die bevorstehenden Herausforderungen einzustellen. DANKE :D








Fotos von Martin Wychera und Finisher Magazin